CD 1
1. Deuce
2. Strutter
3. Got To Choose
4. Hotter Than Hell
5. Nothin' To Loose
6. C'Mon And Love Me
7. Parasite
8. She
9. 100000 Years
10. Cold Gin
CD 2
1. Let Me Go Rock 'N' Roll
2. Black Diamond
3. Rock & Roll All Night
4. Shout It Out Loud
5. Lick It Up
6. I Love It Loud
7. I Was Made For Lovin' You
8. Love Gun
9. Detroit Rock City
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Exellent
by Fuenzalida | 25-07-2009
Great gig!!
Alive 35: Velodrom Berlin, Germany, 09.06.2008
by Matthias | 07-11-2008
Sie finden einfach kein Ende, obwohl sie schon seit vielen Jahren kein neues Songmaterial vorgestellt haben. Egal, die Fans wollen sie trotzdem sehen und hören: Kiss, vier grell geschminkte Herren im besten Alter, die in komischen Transen-KostĂŒmen auf Plateausohlen ĂŒber die BĂŒhne staksen, mit Kunstblut spritzen, Feuer spucken und damit ohne Ende Kasse machen. Das Leben als Never-Ending-Tour.
1999 waren Kiss mit diesem albernen Zirkus zum letzten Mal in Deutschland auf Tournee. Zu ihrem 35-jĂ€hrigen DienstjubilĂ€um sind sie in der Besetzung Gene Simmons (Bass, Gesang), Paul Stanley (Gesang, Gitarre), Neuzugang Tommy Thayer (Gitarre) und RĂŒckkehrer Eric Singer (Schlagzeug) wieder da. Und sie kommen nicht allein. Kiss werden begleitet von 15 monströsen Sattelschleppern, tonnenschwerem BĂŒhnenmaterial, massenhaft Böllern und Feuerwerk sowie 70 Frauen und MĂ€nnern als stĂ€ndige Tour-Helfer. Dieser SpaĂ kostet den Fan zwischen 55 und 75 Euro pro Ticket (bzw. bis zu 1.000 Euro, wenn man seine Helden hinter der BĂŒhne zum âMeet & Greetâ treffen möchte). Bei einem Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen wie Kiss wird eben nicht gekleckert, sondern mĂ€chtig geklotzt!
Durch die englische Firma Concert Live werden von fast allen Kiss-Auftritten in Europa limitierte Soundboard-Mitschnitte angeboten, die der Fan zu relativ moderaten Preisen von 15 Pfund pro Doppel-Live-CD im Digipack mit dem in Deutschland verbotenen Original Artwork erstehen kann. Eine inzwischen gĂ€ngige Praxis, mit der sich Mega-Acts wie zum Beispiel Pearl Jam, Genesis und Kiss ein hĂŒbsches Zubrot verdienen und den zahlungskrĂ€ftigen Fans ein tolles Souvenir bieten können.
Stellvertretend fĂŒr die Konzerte in Deutschland liegt der Mitschnitt vom 9. Juni 2008 im Berliner Velodrom vor. Da die Setlist von Gig zu Gig kaum differiert, lĂ€sst sich auf diese Weise sicher ein guter Eindruck von der Form der Amerikaner machen. Interessant: Beim Europa-Tour-Auftaktkonzert in Oberhausen, genau vier Wochen vorher, wurden mit âFirehouseâ, âWatchinâ youâ, âRock bottomâ und âCalling Dr. Loveâ noch vier Songs mehr gespielt. Geht den Herren etwa die Luft aus? Wir wollen es nicht hoffen. Denn der zahlende Besucher ist gnadenlos und richtet sich nach der selbst auferlegten Band-Maxime: âYou wanted the Best, you got the Best: The hottest Band in the World: Kiss!â.
FĂŒr viele ist es auch nach 35 Jahren absolut rĂ€tselhaft, was die Faszination dieser Band ausmacht. Die herausragenden Songs lassen sich locker an zwei HĂ€nden abzĂ€hlen, was fĂŒr eine so lange Karriere ungewöhnlich ist, die BĂŒhnenshow gleicht einer Kreuzung aus Kindergeburtstag und Horror-Show und die Musiker sind unnahbar wie Politiker. Dem ungeachtet lassen sich die Fans mit den verrĂŒcktesten Merchandise Artikeln das Geld aus der Tasche ziehen und mit Konzerten befriedigen, die man auf maximal eine Stunde Spielzeit beschrĂ€nken könnte, wĂŒrden Kiss lediglich ihre groĂen Klassiker spielen. Doch der Hase lĂ€uft bekanntermaĂen anders. So werden die Songs gerne auf sechs bis acht Minuten Spielzeit gedehnt, ohne das wirklich etwas essentielles passiert. FĂŒr âSheâ und â100.000 yearsâ lassen sich Kiss sogar eine knappe halbe Stunde (!) Zeit. 70er-Jahre-Stadionrock bedeutet eben, auch ellenlange Soli und interaktives GeplĂ€nkel mit dem Publikum (âBerlin, can you hear me?â) ertragen zu können. So dauert es dann halt 90 Minuten, bis die Post mit Songs wie âLick it upâ, âShout it out loudâ, âLove gunâ, âRockânâRoll all niteâ und dem unvermeidlichen âI was made for lovinâ youâ richtig abgeht.
Die QualitĂ€t der Live-Mitschnitte ist absolut akzeptabel, bedenkt man, dass diese bereits wenige Tage nach den Konzerten in den Versand gehen. Es gibt nur leichtes Rauschen und es ist mitunter etwas leise. Aber der KĂ€ufer muss fĂŒr sein Geld kein minderwertiges Bootleg-Niveau befĂŒrchten, darf aber auch keine nachbearbeiten Studio/Live-Alben erwarten. Der AuthentizitĂ€t tut es auf jeden Fall gut. Schade nur, dass man sich die Tracklisten aus dem Internet holen und irgendwie in die Digipacks integrieren muss. Das haben Pearl Jam schon vor Jahren besser gelöst, indem sie ihren offiziellen Live-Bootlegs Aufkleber mit den Songlisten beifĂŒgten.
very good but...
by Thomas | 07-11-2008
This Live CD was a very good recording but the bass is too heavy and the vocals too loud (for my taste)
For me as a german fan it`s bad not having the original KISS Letters :-( but..thats the fxxx law in germany.
So..thats it..you all did an excellent job and many thanks to you people sending me the CD`s to germany..Bye Bye
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